Aufreger 01/2013

 

Größter Anlagebetrug der Nachkriegszeit? 

 

Betriebliche Altersversorgung (bAV): Riesige Sauerei

 

Bruttolohn-Umwandlung als groß angelegte Täuschung von Zigtausend Arbeitgebern + Arbeitnehmern enttarnt!

 

Eigentlich kaum zu glauben: Fast könnten wir wetten, dass die meisten Arbeitnehmer, die von ihrem Bruttolohn Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge umwandeln lassen, nicht über die Nachteile und Gefahren dieser „staatlich geförderten Enteignung“ informiert sind!

 

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass der Arbeitgeber die Art und Weise / das Produkt bestimmt, in welches die Beiträge der Arbeitnehmer einzuzahlen sind. Er schließt den Vertrag ab, und der Arbeitnehmer ist hier Zahler und Begünstigter. Dabei wird der Arbeitnehmer mit erheblichen Steuer- und Sozialversicherungs-Ersparnissen gelockt, und auch der Arbeitgeber spart seinen Sozialabgaben-Anteil.

 

Eigentlich dürfte man annehmen, dass hier beide im selben Boot sitzen. Doch weit gefehlt: im Ernstfall können sie sehr schnell zu erbitterten Gegnern mutieren!

 

Den Arbeitgeber treffen nämlich weit reichende Aufklärungspflichten, die ihm per Gesetz aufgebürdet werden. Spätestens als Folgewirkung einer Kündigung musste so mancher Arbeitgeber feststellen, dass er zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht über die Fallen und Nachteile der bAV informiert worden ist.

 

Massive Kritik an Betrieblicher AltersvorsorgeDie bisherigen Urteile verschiedener Arbeitsgerichte sprechen eine deutliche Sprache. Durch die besondere Fürsorgepflicht bei der bAV und die daraus resultierende Haftung des Arbeitgebers bei Verstößen hiergegen sind die finanziellen Auswirkungen solcher Urteile für manchen Arbeitgeber katastrophal. Wenn neben Bußgeldern auch noch Schadenersatz- und Rückzahlungsforderungen auf ihn zukommen, kann dies zur Insolvenz führen. (Urteil des Landesarbeitsgerichtes München - bitte hier klicken).

 

Bittere Erkenntnis: Die bAV per Bruttolohn-Umwandlung steckt voller Zündstoff, und oft brennt die Lunte bereits…

 

 

Deshalb unser Rat an alle betroffenen Arbeitnehmer: 

 

Lesen Sie aufmerksam die von uns aufgestellten Fragen und handeln Sie unverzüglich!

 

FRAGEN an ARBEITNEHMER mit Bruttolohn-Umwandlung

 

Hat Ihr Arbeitgeber Sie über die gesetzlichen Vorschriften zur bAV, Produkt-Besonderheiten und Nachteile informiert? - Er ist dazu verpflichtet!

 

Seit vielen Jahren vorhandene Nachteile bei der Bruttolohn-Umwandlung:

 

1) Wussten Sie es?  ->  Hoher Verlust bei monatlicher Zahlungsweise!

Versicherungsbeiträge sind grundsätzlich auf Jahresbeiträgen kalkuliert. Für viele Verträge mit unterjähriger Beitragszahlung (monatlich, viertel-, halbjährlich) werden Ratenzuschläge erhoben. Dadurch verteuern sich die Beiträge enorm, wie Rechenexperten festgestellt haben: Die üblichen 5 % Aufschlag für Monatsraten bedeuten effektiv 11,2 % Kosten! Das sind über 11 Prozent Verlust bei jeder Beitragszahlung, worüber Sie als Versicherter vermutlich nicht aufgeklärt wurden! Es stellt sich die Frage, welche Rendite solche Verträge bringen müssen, um am Ende überhaupt einen kleinen Gewinn aufzuweisen? Für weitere Info hier klicken!

 

2) Wussten Sie es?  ->  Verbotene Beitragszillmerung führt zur Unwirksamkeit!

Die gesetzlich untersagte „Zillmerung“ führt zum Verlust der „Wertgleichheit“ und somit zur Vertrags-Rückabwicklung! In diesem Fall müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber die zu Unrecht ersparten Sozialabgaben zurückzahlen! Zusätzlich fordert das Finanzamt die vom Arbeitnehmer ersparten Steuern plus Verzugszinsen zurück! Für weitere Info hier klicken!

 

3) Wussten Sie es?  ->  Höchst unsichere Anlageform:  Die Pensionskassen!

Der Durchführungsweg „Pensionskasse“ ist von drastischen  Leistungskürzungen oder sogar Insolvenzgefahr der Kassen bedroht. Verluste daraus treffen Arbeitnehmer mit voller Härte und müssen vom Arbeitgeber ersetzt werden. Doch der ist dann vermutlich auch pleite…. Die Wahrheit über Pensionskassen erfahren Sie hier (bitte anklicken!)

 

4) Wussten Sie es?  ->  Inflationsbedrohte Geldwert-Anlagen = hohe Verluste!

Bei Wahl einer Vertragsform auf „Geldwert-Basis“ besteht hohes Inflationspotenzial, besonders bei einem eventuellen Scheitern der Euro-Währung (Beispiele: Inflation 1923 und Währungsreform 1948). Zum Thema „Sachwerte / Geldwerte“ bitte hier klicken!

 

5) Wussten Sie es?  ->  Rund 50 % Abzüge bei Auszahlung im Rentenalter!

Durch die volle Besteuerung der Ablaufleistungen und die darüber hinaus abzuführenden doppelten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge* verliert der Arbeitnehmer ungefähr die Hälfte seiner Ablaufleistung. (* gilt nicht für privat Krankenversicherte!) Für weitere Info hier klicken! 

 

6) Wussten Sie es?  ->  Vermeidung bestimmter Abzüge durch VN-Wechsel!

Wer wegen Arbeitslosigkeit oder vorzeitigem Ausscheiden aus dem Berufsleben die Beiträge privat zahlt und dabei den Vertrag auf sich als Versicherungsnehmer übertragen lässt, spart auf diesen Anteil die Sozialabgaben bei der Auszahlung. Wer dies versäumt, wird abkassiert!

 

Nachteilige Änderungen für Abschlüsse ab dem 1. Januar 2012:

 

7) Wussten Sie es?  ->  Mini-Garantiezins lässt Minus-Rendite befürchten!

Die Kürzung des gesetzlichen Garantiezinses von 2,25 auf 1,75 % erfordert den Hinweis, dass der Zins nur auf den Sparanteil (Beitrag abzüglich aller Versicherungskosten und Deckungsrücklagen) gewährt wird und dass durch diese Konstruktion kaum eine Gesamt-Mindestrendite möglich ist.

 

8) Wussten Sie es?  ->  Ablaufalter um zwei Jahre nach hinten verschoben!

Die Verlängerung des Ablaufalters für die früheste Auszahlung von bisher 60 auf 62 Jahre führt zur Verzögerung des Eintritts in den Ruhestand um 24 Monate. Echt ärgerlich!

 

Seit feststeht, dass Lebens- und Rentenversicherungen auf Geldwert-Basis beim Crash des EURO-Währungssystems zu den größten Verlierern einer Inflation zählen, leiden Makler, Vertreter und auch die Banken unter wachsendem Kundenschwund. Es lassen sich kaum noch Neuabschlüsse mit herkömmlichen Policen tätigen.

 

Auch der Verkauf von „Förderrenten“ ist nach Bekanntwerden des „Trauerspiels mit der Riester-Rente“ (Titelseite der BUND DER VERSICHERTEN-Mitgliederzeitung) und x-fachen TV-Berichten zur „Riester-Volksverdummung“ so gut wie gestorben.

 

In der Not hat die Branche jetzt ein noch relativ ungenutztes Betätigungsfeld entdeckt: Zum Umsatzturbo für das Jahr 2013 wurde der Verkauf von Policen zur betrieblichen Altersversorgung erklärt. Dieses staatlich geförderte Segment wird von vielen Arbeitnehmern noch nicht genutzt und verspricht den Verkäufern ein millionenfaches Abschlusspotenzial!

 

Doch wir raten zur   V O R S I C H T : Typisches Mitglied im "Ach-hätt-ich-doch" Club

 

Immer dann, wenn aus Umsatznot, Provisionsgier oder übertriebenem Gewinnstreben Finanzprodukte in den höchsten Tönen gelobt und angepriesen werden, ist u. E. der Kunde der Verlierer in diesem System! Die Jagd auf sein Geld ist in vollem Gange….

 

Einhellige Meinung der zahlreichen Betroffenen, die unsere Website entdeckt und uns um Hilfe ersucht haben: „Hätte ich Ihre Warnhinweise schon eher gekannt, hätte ich nie einen derartigen Vertrag abgeschlossen.“

 

Sarkastische Eigenbemerkung: 

…..Schon in den vergangenen 23 Jahren des Bestehens unseres Vereins war nicht der ADAC Deutschlands Club mit der größten Mitgliederzahl, sondern die meisten Deutschen sind Mitglied im „ACH–HÄTT’–ICH–DOCH–CLUB“

 

Warnungen vor den bAV-Nachteilen gibt es schon seit vielen Jahren!

 

Bereits seit 2007 * warnen wir ausdrücklich vor den immensen Nachteilen der betrieblichen Altersversorgung, sofern Arbeitnehmer Beiträge vom Bruttolohn in die bAV einzahlen! (* siehe ARCHIV unter Aufreger 1/07 und Vorsicht, Falle – Metallrente!). 

 

Auch wurden zu diesem Thema bisher viele TV- und Presseberichte veröffentlicht, so dass eigentlich kaum jemand behaupten dürfte, es gäbe keine Aufklärung über die Nachteile von LV-, Privatrenten- und bAV-Verträgen.

 

Das deutsche Drama: Die breite Masse tritt ihr Geld mit Füßen!

 

Der Durchschnitts-Deutsche interessiert sich kaum für Finanznachrichten. Oder wie kann es sein, dass Millionen Arbeitnehmer in Finanzdingen alles falsch machen, was man falsch machen kann und so viel Geld aus dem Fenster werfen?

 

Man verlässt sich halt darauf, dass man durch Freunde, Bekannte und Kollegen mit entsprechenden Tipps versorgt wird.

 

Arbeitgeber durch gezielte Falschberatung in der Falle!

 

Ähnlich verhält es sich bei Arbeitgebern. Auch sie verzichten oft auf die Investition in eine unabhängige Beratung, indem sie den „bequemen“ Weg bestehender Kontakte zu Bank, Makler oder Versicherungsagenten wählen. Auf diese Weise - so haben Verbraucherschützer jetzt aufgedeckt - wird bestehendes Vertrauen schamlos ausgenutzt und unglaubliche Summen (geschätzt: 30 bis 50 Milliarden jährlich) umgeleitet (die „Großen“ werden immer reicher, die Abgezockten immer ärmer). Für weitere Info hier klicken!

 

Klartext: Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer!

 

Millionen Menschen, die ihr Geld langjährig mühevoll erarbeitet und angesammelt haben, wurden die Ersparnisse mit teils banalen Schwindeleien abgeschwatzt und auf die Konten der Finanzkonzerne transferiert - von den Abzockern gern auch „GOW-Anlage“ (Geld ohne Wiederkehr) genannt!

 

Aber auch Millionen Kleinsparern mit ihren vom bescheidenen Einkommen abgeknapsten Monatsbeiträgen werden durch Falschberatung und Betrug alle Chancen auf den angestrebten Wohlstand vorsätzlich vernichtet.

 

Dieses deutsche Drama zu stoppen, dazu dient diese Information, die Sie unbedingt über Ihre bestehenden Kontakte (auch Facebook, Twitter usw.) verbreiten sollten!